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Pflegeprodukte für Männer

Männer, vor allem zwischen 25 und 45 Jahren, sind eine neue Zielgruppe für die Kosmetik. Sie erwarten leistungsfähige Produkte mit sofortiger und sichtbarer Wirkung, die genau ihrer Haut angepasst sind. Männer achten immer bewusster auf ihr Aussehen und bekommen Freude an der Pflege ihres Körpers. Wobei bemerkt werden muss, dass ihre Haut sich von weiblicher Haut unterscheidet, also besondere Bedürfnisse hat.

Männer haben genaue Erwartungen an Pflegeprodukte

Männer möchten Kosmetikprodukte, die ohne Zeitaufwand anzuwenden sind, und bevorzugen multifunktionale Produkte. Sie benutzen lieber Tuben und Pumpflakons als Cremedosen. Kosmetika mit Glanzeffekt oder Produkte, die ein Fettgefühl hinterlassen, reizen Männer nicht, dafür aber leichte und frische, entweder flüssige oder gelartige Texturen. Männer interessieren sich für weichen, festen Rasierschaum zum Schutz der Haut und für ein leichteres Gleiten der Klinge, außerdem für Anti-Aging-Produkte, Produkte gegen Müdigkeit, vor allem für den Augenkonturbereich, und für zusammenziehende Produkte, die Talgabsonderungen und den Porendurchmesser reduzieren.

Spezielle Produkte für Männerhaut

Männliche Haut weist im Gegensatz zu weiblicher Haut strukturelle, physiologische und funktionale Unterschiede auf.

Ein reichhaltigerer Hydrolipidfilm

Männerhaut enthält 10 Mal mehr Testosteron (das durch 5 Alpha-Reductase in seinen aktiven Metabolit Dihydrotestosteron umgewandelt wird), daher auch mehr Talgdrüsen und hat folglich eine höhere Talgproduktion. Männer haben im Allgemeinen Mischhaut oder fettige Haut.

Männerhaut ist dicker und besser mit Feuchtigkeit versorgt. Sie ist außerdem auch etwas dunkler, da sie einen höheren Pigment- und Karotingehalt sowie eine höhere Gefäßdichte besitzt, aber auch weil Männer sich häufiger ungeschützt der Sonne aussetzen.

Spätere Hautalterung

Durch viele Fette an der Oberfläche, eine bessere Feuchtigkeitsversorgung, eine bessere Festigkeit - dank eines höheren Kollagengehalts als bei weiblicher Haut - und eine längere Hormonausschüttung altert Männerhaut erst später.

Einziger Wermutstropfen ist die äußerliche Alterung und ein weniger vorbeugendes Verhalten als bei Frauen: Sonnenexposition, Rauchen, Alkohol, andere Ernährungsgewohnheiten. Zwar tritt die Alterung erst später ein, sie ist dafür jedoch oft ausgeprägter: tiefere Falten, sichtbare Blutgefäße, deutlichere Flecken und aktinische Keratosen.

Die Rasur: das Männerproblem

Das Rasieren ist eine tägliche starke Beanspruchung der Haut, deren einziger Vorteil die Zellerneuerung ist. Die Rasur zerstört den natürlichen Lipidfilm und fügt der Haut winzige Wunden zu, wodurch es zu Reizungen, Kribbeln, Ziehen und Rötungen kommt, die bei Verwendung von alkoholhaltigen Lotionen verstärkt werden.

Das Rasieren kann eine Entzündung des Haarfollikels hervorrufen und manchmal, vor allem bei üppigem, dichtem Bartwuchs, zu eingewachsenen Härchen führen. Die Lösung: Produkte, die den physiologischen pH-Wert der Haut bewahren, den Hydrolipidfilm wieder aufbauen und einer Entzündung der Haarfollikel vorbeugen.