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HYALURONSÄURE LW
Hauptindikationen: Vorhandene Falten, Verlust an Festigkeit
PURER AKTIVSTOFF A06
Zusammenfassung
 
  • INCI-Bezeichnung: HYDROLYZED SODIUM HYALURONATE
  • Reines Molekül mit einem Reinheitsgrad von mehr als 85%, durch Biotechnologie gewonnen
 

Hyaluronsäure ist ein Glycosaminoglycan, das bei allen Wirbeltieren vorkommt, vor allem im Bindegewebe, Nervengewebe und Epithelgewebe. Es zählt zu den Hauptbestandteilen der extrazellulären Matrix. Diese Matrix ermöglicht den Zusammenschluss von Zellen zu Geweben. Mehr als 50% der gesamten Hyaluronsäure des Körpers befinden sich in der Haut. Ihr Beitrag zum Zustand unserer Haut ist also sehr wichtig.
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Dermis und spielt für Feuchtigkeitsversorgung, Spannkraft und Elastizität der Haut eine wichtige Rolle. In jungen Organismen findet man sie in größerer Menge. Mit der Zeit nimmt die Menge an Hyaluronsäure nämlich ab, insbesondere weil die freien Radikale, denen wir uns ausgesetzt haben (Sonne, Luftverschmutzung...), sie zerstören. Nach und nach trocknet unsere Haut aus und wird faltig.
Man schätzt, dass Männer und Frauen mit 50 Jahren nur noch die Hälfte Hyaluronsäure im Vergleich zu ihrer Kindheit besitzen.
Ähnlich einem „Molekül-Schwamm“ ist die Hyaluronsäure in der Lage, mehr als das Tausendfache ihres Gewichts an Wasser zu binden. Sie stellt die Elastizität der Haut wieder her, trägt zu ihrer Feuchtigkeitsversorgung bei und glättet die Hautoberfläche.
In der plastischen Chirurgie wird Hyaluronsäure in die Dermis gespritzt, um der Haut sofort ein glattes und volles Aussehen zu geben.
In der Kosmetik spielt Hyaluronsäure mit geringer Molekülmasse (Hyaluronsäure LW) eine grundlegende Rolle bei der Zellmigration und –vermehrung. Diese zwei Prozesse sind bei jeder Regenerierung, dem Wiederaufbau oder der Vernarbung von Wunden beteiligt. Die regenerierenden Fähigkeiten der Hyaluronsäure mit geringer Molekülmasse können also wirksam zur Behandlung von Hautalterung eingesetzt werden. Ebenso wird Hyaluronsäure aufgrund dieser Eigenschaften in Form von intradermalen Injektionen eingesetzt, um Falten zu glätten. Auch bei Augenoperationen und Gelenkproblemen wird sie eingesetzt.

 

  • WIRKUNGSMECHANISMEN / WIRKSAMKEITSBEWEISE

Etat Pur verwendet Hyaluronsäure mit geringer Molekülmasse aufgrund ihrer anerkannten biologischen Eigenschaften. Im Folgenden die verschiedenen Wirkungen:
• Geweberegenerierung:
In-vitro-Studien zeigen, dass Hyaluronsäure die Synthese von Kollagen Typ I in der Dermis anregt [1] und die Vermehrung von Fibroblasten steigert [2]. Letztere sind auch in der Lage, Hyaluronsäure herzustellen. So erhöht sich die Menge an Hyaluronsäure in der Haut. Die Haut bekommt Struktur, besitzt mehr Spannkraft und ist fester. Falten werden abgemildert [1].
• Feuchtigkeitsversorgung:
In-vitro-Studien beweisen, dass Hyaluronsäure die Bildung von am Aufbau von Tight junctions beteiligten Proteinen wie z. B. Occludinen oder ZO-1 anregt. So beugt sie transepidermalem Wasserverlust vor [1]. Außerdem verbessert Hyaluronsäure die natürliche Feuchtigkeitsversorgung der Haut [3].
• Vernarbung:
In-vivo-Studien haben gezeigt, dass die Anwendung von Hyaluronsäure mit geringer Molekülmasse die Narbenbildung der Haut deutlich verbessert. Hyaluronsäure aktiviert die Reepithelisierung, reguliert die Vermehrung und Migration von Zellen und mildert so die Rauheit der neu gebildeten Epidermis [1]. Sie fördert die Heilung durch Anregung des Zusammenschlusses und der Vermehrung der Zellen [4]. Das wiederhergestellte Gewebe ist von besserer Qualität und die Narben sind weniger groß.
Die regenerierenden Fähigkeiten der Hyaluronsäure mit geringer Molekülmasse können also wirksam zur Behandlung von Zellalterung eingesetzt werden.

 

  • MEINUNG UNSERES EXPERTEN

Dieses Polymer aus der Familie der Glykosaminoglykane spielt eine entscheidende Rolle bei Hautstrukturen. Hyaluronsäure ist relativ resistent beim biologischen Abbau, aber natürlich verträglich und wenig immunogen, und hat sich bei den Techniken zur „Auffüllung“ von Falten durchgesetzt.
Aufgrund ihrer starken hygroskopischen Eigenschaften bildet sie Schutzfilme und dient vielen Wiederaufbauprozessen als biologische Matrix. Dies ist ihre deutlichste und sicherste biologische Wirkung.
Hyaluronsäure liegt in verschiedenen „Stufen“ Molekülmasse von einigen Tausend bis zu mehreren Millionen Dalton vor.  Ihre Viskosität und ihre Fähigkeit, die Hautoberfläche auszufüllen, steigen mit der Molekülmasse.
Die kleinsten Oligomere mit der Grundeinheit (Disaccharide) liegen über 1000 Dalton und begrenzen so den transdermen Übergang in den tiefsten Schichten. In der Hornschicht hingegen können sie durch ihren Effekt eines „Wasser- und Ionenschwammes“ den Gradienten im Stratum corneum/Epidermis verändern und den Epidemisierungsprozess regulieren.
Die Wirkung ist umso spürbarer je abgeschliffener die Haut ist.
Da das Molekül sehr bioadhärent und stabil ist, wird es länger anhaltende Wirkung haben als die anderen hygroskopischen Wirkstoffe, die kleiner sind und von Natur aus eher gestreut werden.


Bei verletzter Haut oder bei Zellkulturen sind die regenerierende Wirkung und der Schutz der Zellen gut belegt.
Bei gesunder Haut ist die Wirkung auf die Konditionierung der Haut sehr zufriedenstellend und macht aus Hyaluronsäure ein vielversprechendes Molekül. Die Verhältnisse zwischen den verschiedenen Massen und Konzentrationen hängen mit den kosmetischen Eigenschaften und den unmittelbar erwarteten Wirkungen zusammen. Wir halten einen Einsatz von kleinen Molekülmassen für notwendig, um eine weniger oberflächliche Wirkung zu erzielen und einen günstigen Wasser- und Ionengradienten zu ermöglichen (insb. Ca).
So sind Nutzungen von 0,01% bis 1% zu finden. Eine Nutzung in der Größenordnung von 0,5% von kleinen und großen Massen sollte die kosmetischen Bedürfnisse der Haut gut erfüllen.

 

  • WIRKSAME DOSIERUNG

Alle Veröffentlichungen und wissenschaftlichen Studien sowie die übliche Nutzung dieses Wirkstoffs und die Meinung unseres Experten stimmen darin überein, dass der Reine Wirkstoff Hyaluronsäure in der Dosierung von 100 mg pro Flakon verwendet werden sollte.

 

  • WISSENSCHAFTLICHE STUDIEN[1]

 

Wirkung

Methode und Dauer

Getestete Produkte und Dosierung

Ergebnisse

Verbesserung der Hautrauheit

In vivo-Studie an 22 Freiwilligen (Frauen zwischen 22 und 66 Jahren), die ein Gel mit 0,5% Hyaluronsäure mit geringer Molekülmasse (15000-50000 Da) am Oberarm zwei Mal am Tag während 28 Tagen anwenden
Beobachtung der Rauheit der Haut vor/nach der Behandlung durch einen Dermatologen Vergleich mit Placebo

Gel mit 0,5% Hyaluronsäure mit geringer Molekülmasse (15000-50000 Da)

Verringerung der Hautrauheit um 66% (Glättung des Mikroreliefs)

Verbesserung der biomechanischen Eigenschaften

Objektivierungstest der biomechanischen Eigenschaften der Haut:
In vivo-Studie an 22 Freiwilligen (Frauen zwischen 50 und 60 Jahren), die eine Creme mit 0,5%
Hyaluronsäure mit geringer Molekülmasse (15000-50000 Da) am Unterarm zwei Mal täglich während 56 Tagen auftragen
Am Ende der Studie beurteilen die Freiwilligen selbst die Verbesserung der biomechanischen Eigenschaften der Haut.

Creme mit 0,5% Hyaluronsäure mit geringer Molekülmasse (15000-50000 Da)

90% der Studienteilnehmer zufrieden:
4Bessere Feuchtigkeitsversorgung der Haut
4Bessere Spannkraft der Haut
4Festere Haut

Anregung der Kollagen I-Bildung

Behandlung einer Fibroblasten-Kultur mit unterschiedlichen Konzentrationen Hyaluronsäure Prokollagen synthetisiert und dosiert im Kulturüberstand nach 48h Inkubation

Verschiedene Konzentrationen Hyaluronsäure mit geringer Molekülmasse (15-50 Da):
43mg/ml = 0,3%
45mg/ml = 0,5%

4Bei einer Konzentration von 3 mg/ml:
Erhöhung um 9% der Prokollagen I-Bildung
4Bei einer Konzentration von 5 mg/ml:
Erhöhung um 20% der
Prokollagen I-Bildung
Schlussfolgerung: Hyaluronsäure steigert die Prokollagen I-Bildung, erhält so die Spannkraft der Haut und verzögert das Auftreten der Zeichen von Alterung.

Stärkung des Zellzusammenhaltes und Vorbeugung von transepidermalen Wasserverlusten der Haut

In vitro: Behandlung von Keratinozyten mit 5 mg/ml Hyaluronsäure mit geringer Molekülmasse(15000-50000 Da) Proteintrennung durch Western Blot Markierung durch monoklonalen Antikörper anti Occludin oder ZO-1 und Nachweis der Antikörper durch ECL Vergleich mit Kontrollgruppe

5 mg/ml (0,5%)
Hyaluronsäure mit
geringer Molekülmasse
(15000-50000 Da)

4Steigerung der Occludin-Bildung um 39%
4Steigerung der ZO-1-Bildung um 29%
Schlussfolgerung: Hyaluronsäure verstärkt den Zellzusammenhalt und beugt transepidermalen Wasserverlusten der Haut vor, indem sie die ZO-1- und Occludinbildung anregt.

 

 

  • LITERATURANGABEN

[2] Hyaluronan Facilitates Transforming Growth Factor-β1-mediated Fibroblast Proliferation. Meran S et al. JB, 283(10): 6530-6545. 2008.

[3] Clinical trial report: clinical efficacy evaluation of tree moisturizing products in improvement of moisture content of the skin. Ellead skin research center Co., Ltd. November 27, 2006.

[4] Differential effects of hyaluronan and its fragments on fibroblasts: relation to wound healing. David-Raoudi M et al., Wound Repair Regen. 16(2):274-87. 2008.

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