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D-PANTENOL
Hauptindikationen: Sehr trockene Haut, raue Stellen und Risse
PURER AKTIVSTOFF A32
Zusammenfassung
 
  • INCI-Bezeichnung : PANTHENOL
  • Reines Molekül mit einem Reinheitsgrad von mehr als 75%, durch Biosynthese gewonnen
 

D-Panthenol ist die rechtsdrehende Form (deren biologische Wirkung stärker ist) des Vitamins B5, das in der Epidermis zu Pantothensäure umgewandelt wird. D-Panthenol ist ein kleines Molekül, das leicht in die Haut eindringt (anders als die Pantothensäure), obwohl es stark wasserlöslich ist, und einen feinen Film auf der Oberfläche hinterlässt.
Die Säureform kommt in allen lebenden Zellen vor, da sie für den Aufbau des Coenzyms A und des Acetyl-CoA benötigt wird. Diese zwei Elemente sind unabdingbar für den Citratzyklus, die Energiegewinnung der Zelle. Pantothensäure ist auch am Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen beteiligt. Ein Mangel an Vitamin B5, das überall in der Nahrung vorkommt (insbesondere sehr häufig in Fleisch, Fisch, Hefe, Gemüse und Eiern), kann zu physiologischen und dermatologischen Problemen führen.
Viele Lippenpflegeprodukte enthalten bereits D-Panthenol, um Risse zu reparieren und die Lippen mit Feuchtigkeit zu versorgen.

 

  • WIRKUNGSMECHANISMEN / WIRKSAMKEITSBEWEISE

D-Panthenol dringt leicht in die Epidermis ein [1].
D-Panthenol führt zur Synthese eines Vorläufers von Fettsäuren und Sphingolipiden, die wesentlich zum Aufbau der Doppellipidschicht des Stratum corneum beitragen. D-Panthenol wirkt mit an der Reparatur der Hautbarriere [3], der verbesserten Feuchtigkeitsversorgung, der Verminderung der Rauheit und an der indirekten Linderung von Entzündungen (wenn die Barrierefunktion wieder hergestellt ist, verhindert sie das Eindringen von potentiell reizenden Stoffen). Dies geschieht bei einer Konzentration von 5% [2].
Die vernarbende Wirkung des D-Panthenols liegt an seiner mitotischen Wirkung auf die Fibroblasten.  Die mitotische Wirkung seines Stoffwechselprodukts in der Epidermis, die Panthothensäure, wurde an Kulturen von humanen Fibroblasten bestätigt [4]. Indem D-Panthenol das Zellwachstum anregt, verringert es die Vernarbungszeit von Wunden.
Aufgrund seiner hygroskopischen Eigenschaften verbessert D-Panthenol die Feuchtigkeitsversorgung der Haut, ab 1% ohne signifikanten Unterschied im Vergleich zu Placebo, wobei bei 2% der Unterschied signifikant ist.

 

  • MEINUNG UNSERES EXPERTEN

Dieses Vitamin ist der Vorläufer des Coenzyms A und deutlich stabiler als letzteres.  Die angestrebte Stoffwechselkette ist die des Lipidstoffwechsels. In dieser Hinsicht wurde seine Rolle bei der Zellreparatur, der Feuchtigkeitsversorgung der Haut und bei Entzündungen in vivo belegt. Seine Verbindung mit Cystein ist ebenfalls begründet (Biosynthese des Coenzyms A). Seine Amphiphilie macht aus ihm ein gutes Hautpräparat, das der Feuchtigkeitsversorgung und der Barrierefunktion dient. In der Literatur finden sich keinerlei Hinweise, die die Bestimmung eines genauen Dosis/Wirkungsverhältnisses zuließen. Eine nicht-spezifische Wirkung zum „Stoffwechsel-Aufladen“ und zur Konditionierung der Haut ist zu berücksichtigen.
Konzentrationen über 1% sind belegt; eine Konzentration von wenigen Prozent (5%) könnte für eine Wirksamkeit als Monowirkstoff angedacht werden.

 

  • WIRKSAME DOSIERUNG

Alle Veröffentlichungen und wissenschaftlichen Studien sowie die übliche Nutzung dieses Wirkstoffs und die Meinung unseres Experten stimmen darin überein, dass der Reine Wirkstoff D-Panthenol in der Dosierung von 550 mg pro Flakon verwendet werden sollte.

 

  • LITERATURANGABEN

[1] topical use of dexpanthenol in skin disorders. Ebner F et al. am J Clin Dermatol. 3(6):427-33. 2002.
[2] Dexpanthenol enhances skin barrier repair and reduces inflammation after sodium lauryl sulphate-induced irritation. Proksch E, nissen hP. J Dermatolog treat. 13(4):173-8. 2002.
[3] Efficacy and patient benefit of treatment of irritated skin with ointments containing dexpanthenol: health services research observational study) on self-medication in a pharmaceutical network. Radtke Ma et al. hautarzt. 60(5):414-9. 2009.
[4] Wound-healing activity of St. John’s Wort (hypericum perforatum L.) on chicken embryonic fibroblasts. Öztürk n et al. Journal of Ethnopharmacology, 111(1): 33-39. 2007.

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