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Die Behandlung von Schuppenflechte

Schuppenflechte (auch Psoriasis) ist eine chronische, entzündliche, nicht ansteckende Hautkrankheit, von der über 3 Millionen Menschen in Frankreich betroffen sind. Die Ursachen für Schuppenflechte sind noch nicht vollständig erforscht, es gilt jedoch als gesichert, dass eine genetische Veranlagung existiert. 30 bis 40% der an Schuppenflechte erkrankten Personen haben einen Psoriatiker in der Familie (auch entfernte Verwandtschaft). Manche Faktoren (Alkohol, Stress, gewisse Medikamente usw.) begünstigen das Auftreten von Schuppenflechte oder bei bestehender Krankheit die Schübe.

Ursachen der Schuppenflechte

Hauptmechanismus für die Bildung von Psoriasisherden ist eine zu schnelle Erneuerung der Epidermis, die in einer Woche anstatt in dreien (wie im Normalfall) abläuft. Die Keratinozyten häufen sich an und führen zu einer Verdickung der Epidermis und einer Schuppenbildung. Gleichzeitig liegt eine Entzündung vor, was die rote Farbe der betroffenen Hautflächen erklärt.

Pflege der Hautstellen mit Schuppenflechte

Schuppenflechte äußert sich durch rote Flächen mit klaren Umrissen, die mehr oder weniger hervorstehen und von haftenden, weißlichen, mehr oder weniger dicken Schuppen bedeckt sind. Die Läsionen entstehen vorzugsweise auf der Kopfhaut, an den Ellbogen, Knien, im Lendenbereich und am Bauchnabel. Es können davon auch die Schleimhäute, vor allem im Genitalbereich, und die Nägel betroffen sein. Bei etwa der Hälfte der Fälle lösen die Psoriasisherde Juckreize aus.

Schuppenflechte kann auch die Gelenke befallen, was man als Psoriasisarthritis bezeichnet. Je nach Ausbreitung der Läsionen und je nach Gelenkbefall kann die Behandlung von Schuppenflechte durch lokale Medikamente (Dermokortikoide, Vitamin D-Derivate), eine Lichttherapie (UV-Kabine) oder eine systemischen Behandlung (Tabletten oder Spritzen) erfolgen.